Geschichte der Republik



„Wir dürfen unseren Glauben an diese Republik nicht verlieren. An dem Tag, an dem wir nicht mehr an die Demokratie glauben, werden wir sie verlieren.“
— Jamillia zu Padmé Amidala

Die Galaktische Republik ist eine demokratische Staatsform, die schon seit über 4000 Jahren immer wieder präsent in der Galaxis ist. Als der Hyperraumantrieb entdeckt wurde, schlossen sich immer mehr Völker und Planeten dem Bund an, um Garantie für Schutz und Freiheit zu haben. Dabei machte die Republik viele Auf- und Abschwünge im Lauf der tausenden von Jahren durch.

Kanonischer Teil ab 4 NSY

Direkt im Anschluss an die Schlacht von Endor wurde als Interimsorganisation die Allianz Freier Planeten von Mon Mothma und einigen anderen Anhängern der ehemaligen Rebellion gegründet. Sie sollte einerseits den endgültigen Wendepunkt markieren, der mit dem Tod des Imperators einherging, andererseits Mothma und anderen Zeit geben, um die Grundzüge der neuen Regierung auszuarbeiten, der Allianz der Rebellen aber gleichzeitig ein offizielleres Gesicht verleihen und diese in eine funktionsfähige Regierung umgestalten. In die kurze Herrschaftszeit der AFP fiel der Nagai-Tof-Krieg (4 NSY).

Einen Monat nach der Schlacht von Endor wurde die AFP zur Neuen Republik. Die Proklamation, die ein Allgemeinwohl unter den verbündeten Planeten anstrebte, wurde letzten Endes von den stellvertretenden Oberhäuptern ihres Planeten unterzeichnet. Dies waren Mon Mothma (Chandrila), Leia Organa (Alderaan), Ackbar (Mon Calamari), Sian Tevv (Sullust), Doman Beruss (Corellia), Kerrithrarr (Kashyyyk), Borsk Fey'lya (Kothlis) und Verrinnefra B'thog Indriummsegh (Elom). So waren nun acht Befürworter gefunden, die den ersten Regierenden Rat bildeten.
Bereits einen Monat nach der Schlacht von Endor war eine neue demokratische Staatsform eingeführt worden, die parallel zum noch existierenden Imperium herrschte. Zunächst verfolgte der Provisorische Rat der Neuen Republik die Ausweitung des Einflusses und die Unterstützung für hilfsbedürftige Systeme, bevor man weitere militärische Unternehmungen gegen das Restimperium in Erwägung zog.

Die Republik konnte sich schnell eine ernstzunehmende Machtposition sichern, was dafür sorgte, dass noch mehr Planeten, ja, sogar ganze Systeme der Republik beitraten. Dies sorgte zunehmend für den Fall des Imperiums, zumal zahlreiches Kriegsherren austraten, um ihr eigenes kleines Herrschaftsgebiet zu gründen. Lange hatte die Republik eine starke und unbesiegbare Machtposition, auch wenn es zwischendrin immer wieder zu Kämpfen gegen das Restimperium kam, z.B. der Krieg gegen die Ysanne Yards, einer Geheimorganisation des Imperiums. Dann kehrte der letzte Großadmiral Thrawn aus den Unbekannten Regionen zurück.

Ihm gelang es durch geniale Strategien immer mehr Welten zurückzuerobern. Die Republik stand vor dem Untergang. Als der Großadmiral Coruscant angriff, konnte die Übernahme nur durch das rechtzeitige Eingreifen von Garm Bel Iblis verhindert werden. Als der Großadmiral später von seinem Leibwächter getötet wurde, war auch diese Krise überwunden und geriet wieder in Vergessenheit.

Nach Thrawns Untergang rafften sich die Imperialen zusammen. Sie schlossen ein Bündnis und eroberten Coruscant, doch das Bündnis hielt nicht lange. Der Planet wurde von den wieder zerstrittenen Kriegsherren schwer beschädigt. Dies entpuppte sich als ein Plan des wieder auferstandenen Palpatine, der sein Imperium wieder aufbauen wollte. Ein schwerer Krieg entbrannte, bei dem der Imperator seine neue Superwaffe, das Galaxisgeschütz, einsetzte. Allerdings gelang es der Republik auch diesen Einsturz zu bewältigen und der Imperator wurde mit seinem Geschütz vernichtet.

19 NSY bot Gilad Pellaeon der Neuen Republik einen Waffenstillstand an, den diese mit Freuden annahm. Leia Organa Solo verhandelte im Namen der Republik und der Frieden war wiederhergestellt. Der Republik wurden damit einige Jahre des Friedens gegönnt. Doch ein neuer Feind näherte sich bereits.

Nach dem Friedensvertrag mit dem Imperium begann die Republik damit sich auszubauen, doch damit blieben Probleme von innen nicht aus. Der Rat unter Borsk Fey'lya wurde immer korrupter und blockierte jedes Vorgehen der Jedi. Der Rat ging sogar soweit, die Jedi als gefährlich zu bezeichnen. Derweil begann auf der Welt Rhommamool ein Prediger namens Nom Anor damit die Bevölkerung aufzuwühlen. Als der Konflikt eskalierte, gab der Rat den Jedi die Schuld daran. Allerdings begann in diesen Tagen im Äußeren Rand ein Konflikt, der noch ein viel schwierigeren Ausmaß hatte und die Galaxis für immer veränderte.

Als die Yuzzhan-Vong 25 NSY in die Galaxis einfielen, versuchte Staatschef Borsk Fey'lya die Sache zu vertuschen. Doch der Krieg begann immer mehr zu Ungunsten der Republik zu verlaufen und die Republik wurde stetig zermürbt. Die Yuzzhan-Vong kamen den Kernwelten immer näher und immer mehr Planeten fielen unter ihre Herrschaft. Dazu gehörten unter anderem Dantooine und Duro. Einige Planeten wie Sernpidal, Helska 4 oder Ithor wurden vollkommen zerstört oder sogar unbewohnbar gemacht.
Schließlich, mit dem Fall der Zentralwelt Coruscant, drohte der Republik der endgültige Untergang. Während der Schlacht von Coruscant setzten sich viele Senatoren ab und nahmen große Teile der Flotte mit. Auch die verräterische Senatorin Viqi Shesh hatte ihren Anteil am Untergang von Coruscant, bei dem Staatschef Fey'lya sein Leben ließ.

Anschließend brach ein großes Durcheinander aus. Der Senator Pwoe ernannte sich selbst zum neuen Staatschef, wurde aber von Streitkräften unter der Führung Wedges Antilles, Garm Bel Iblis und weiterer nicht anerkannt. Bel Iblis ging sogar soweit Pwoes Befehle einfach zu ignorieren.

27 NSY zogen sich die Senatoren nach Mon Calamari zurück, um einen neuen Staatschef zu wählen. Nach einer - zum Teil von Schmugglern manipulierten - Wahl wurde Cal Omas neuer Staatschef. Der eindeutige Sieg bei Ebaq 9 ließ Cal Omas erkennen, dass eine neue galaktische Regierung benötigt werden würde, um die Schrecken - und vor allem die schreckliche Moral - des Yuuzhan-Vong-Krieges zu meistern. Dies führte zur Gründung der Galaktischen Förderation freier Allianzen und somit loser organisiert als die konföderiert ausgerichtete Neue Republik. Der dezentralistische Aufbau sollte ein starres Polit-System verhindern, dass innerhalb der Neuen Republik erst dafür sorgte, dass die Yuuzhan Vong zu einer galaktischen Bedrohung werden und Coruscant erobern konnten.

Der neuen Regierung schlossen sich nicht nur die Planeten, die früher zur Neuen Republik gehörten, an, sondern sie schaffte etwas, was noch keine Regierung geschafft hatte: Eine Galaktische Union. Die Imperialen Restwelten schlossen sich dem neuen Staat an, wie auch das Hapes-Konsortium. Mit den Chiss gingen man zudem ein Bündnis ein. Dieser politische Erfolg wurde erst durch die weitreichende Zerstörung und den gemeinsamen Kriegszielen gegen die Yuuzhan-Vong ermöglicht.

Diesem Konglomerat an Welten und Persönlichkeiten,wie Luke Skywalker, Cal Omas oder Gilad Pellaeon, gelang es in gemeinsamen Anstrengungen schließlich, die Yuuzhan Vong durch Kämpfe wie bei Bilbringi zurückzudrängen. In Entscheidungsschlachten bei Caluula, Mon Calamari und schließlich in der Schlacht von Coruscant gelang der Allianz der endgültige Sieg über die extragalaktischen Invasoren.

In die Zeit des Wiederaufbaus platzte die Krise um die Killiks und ihr Dunkles Nest. Die überlebenden Jedi der Myrkr-Mission - darunter Alema Rar, Lowbacca, Jacen und Jaina Solo - fühlten sich in die Unbekannten Regionen gerufen und wurden für eine Zeit lang Teil des Dunklen Nests der Killik. Schließlich weitete der Konflikt sich 36 NSY zu einem Krieg aus der auch als Schwarmkrieg bekannt ist. In diesem Krieg waren die Allianz, die Chiss und die Killiks samt Verbündete beteiligt. Da sich einige Jedi-Ritter auf die Seite der Killiks schlugen, vermuteten die Chiss eine heimliche Unterstützung der Killiks durch die Allianz. Durch derlei Winkelzüge wurde der Konflikt zu einem Drei-Fronten-Krieg für alle Seiten.

Vier Jahre nach dem Ende der Killik-Krise war die Galaktische Allianz als Staat zwar gefestigt, doch kam es zum Streit mit vielen planetaren Regierungen. Dessen Speerspitze bildete Corellia, das sich unter der erneuten Bedrohung durch die Centerpoint-Station mitsamt seinem Sektor später von der Allianz lossagte und einen eigenständigen Staat gründete.

Im Zuge dieser Ereignisse wurde die Regierung Omas Opfer eines legalen Putsches. Colonel Jacen Solo und Admiral Cha Niathal übernahmen als Co-Staatschefs die Macht über die Allianz und führten sie in den Krieg gegen die Allianz Corellia. Diese hatte sich als Bund von Welten wie Commenor, Fondor, Jabiim, Bothawui oder Adumar unter Führung Corellias etabliert. Der Konflikt entzweite die Galaktische Allianz und viele ihrer berühmtesten Familien und Protagonisten sahen sich auf gegnerischen Seiten; so etwa auch die Mitglieder der Familien Solo oder Antilles.

Der Krieg zwischen der Galaktischen Allianz und der Konföderation bewegte ab 40 NSY auch das Hapes-Konsortium dazu, mehr Abstand zu den galaktischen Großmächten zu wahren. Im folgenden Jahrhundert isolierten sich die Hapaner immer stärker und nahmen neutrale Positionen in späteren Konflikten ein. Diese innere Zerrissenheit der Allianz nutzte das neu erstarkte Imperium aus und weitete seinen Einfluss auf die zerstörten Welten des Yuuzhan-Vong-Krieges aus. Das "Sieg ohne Krieg"-Programm unterstützt diese Planeten beim Wiederaufbau und trieb viele davon ins neue Imperium. Dieser Effekt wurde mit dem Scheitern des Ossus-Projekts, das im Geheimen von den wieder erstandenen Sith sabotiert wurde, noch verstärkt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt verbündeten sich Teile des Imperiums mit den Sith und eine neue Kampagne wurde gestartet, um wieder Ordnung in eine chaotische Galaxis zu bringen: Der Sith-Imperiale Krieg.

Der Kampf schwächte die ohnehin zerstrittene Galaktische Allianz noch stärker und trieb sie in der desaströsen Schlacht von Caamas endgültig zur Aufgabe. Nach der Niederlage bei Caamas wurde das nun schutzlose Coruscant wenige Tage später eingenommen. Imperator Roan Fel wollte die Allianz als eigenständigen Staat bestehen lassen, da er diese keineswegs zerschlagen wollte. Doch der Staatsstreich Darth Krayts ließ diese Hoffnungen platzen.

Sieben Jahre später war die Restflotte der Galaktischen Allianz unter dem Duros-Admiral Gar Stazi der letzte organisierte militärische Widerstand der Galaktischen Allianz gegen das Imperium unter dem Sith-Lord Darth Krayt.


Unkanonischer Teil ab 150 NSY

Doch schließlich eine Tages, ungefähr 150 NSY, kam es, dass das Galaktische Imperium unter der Führung Darth Krayts einen Überraschungsangriff erlitt. Die letzten Überlebenden der Jedi hatten sich mit den übrigen Yuuzhan-Vong zusammen geschlossen. Sie hatten weitere Verbündete aufgespürte und schließlich unter der Führung Cade Skywalkers im Geheimen eine neue Rebellion gegründet. Diese schaffte es durch den Überraschungsangriff in Krayts Hauptsitz einzudringen und dort ermordete Cade nach einem langen Kampf den Sith-Lord. Ohne Führung zerschlug sich das Imperium weitgehend im Nichts.

Nun, wo die Galaxis wieder von den Sith und dem Imperium befreit war, trafen sich die mächtigsten Kriegsherren auf Coruscant, um dort zu beraten, in welcher Staatsform man regieren wollte. Dieses Treffen ging auch als Treffen der Mächtigen Acht in die Geschichte ein, da genau acht der mächtige Kriegsherren zu diesem Treffen erschienen, dazu waren das Vertreter genau der acht Planeten, die sich schon einst für die Beratung zur Neuen Republik getroffen hatten. Man diskutierte lange, ob man wieder die Allianz ins Leben rufen oder eine ganz neue Staatform anstreben wollte. Einer dieser Herren, genannt Wong'Merdin, wollte eine Galaktische Monarchie erschaffen und konnte auch einige dafür begeistern. Doch Selenia Solo, eine Nachfahrin der Senatorin Leia Organa Solo, brachte einen ganz neuen Vorschlag: Und zwar die Gründung einer neuen Republik.

Zu Anfang war man skeptisch, da die ersten zwei Versuche ein katastrophales Ende hatten, doch mit der Zeit und Geduld schaffte es Solo, die Herren davon zu überzeugen. So wurde die 3. Republik gegründet. Schnell schlossen sich viele Planeten der Republik an und nach und nach weitete sie sich zu neuem mächtigen Ausmaß. Als dann eines Tages der Vorschlag Cades Skywalkers kam, dass man in den Senat auch Jedi aufnehmen sollte, damti diese dort vertreten waren, schob man den Vorschlag zuerst ab, da man sich einige war, dass Jedi in der Regierung nichts zu suchen hatten. Doch genau wie Miss Solo besaß auch Cade viel Geduld und Überredungskunst und schaffte es, dass die Republik seinen Vorschlag annahm.
Außerdem wurde der Tag, an dem Darth Krayt ermordet wurde, zu einem republikanischen Feiertag ernannt, der den Namen Tag der lang ersehnten Freiheit trägt.

Nun war die Republik wieder zu ihrem alten Glanz erstrahlt und auch viele neue Planeten hatten sich dieser angeschlossen.


Inplaygeschehen ab 205 NSY

Der Frieden währte allerdings nicht lange. Der 50. Jahrestag der Republik endete in einem Massaker. Die Sith waren zurück, hatten sich jahrelang im Untergrund versteckt und wieder gesammelt, und der Dunkle Lord Darth Corax hatte die unbewaffnete Bevölkerung an diesem Freudentag eiskalt von der Seite erwischt. Sith-Soldaten stürmten auf den Festplatz, metzelten nieder, was sie erreichten und verwüsteten alles, was ihnen in den Weg kam. Die wenigen, durch Vorfürzwecken bewaffneten Jedi hatten keine Chance, den Angriff einzudämmen. Zurück zogen sie sich erst, als einer der Kreuzer der Sith schwer getroffen durch die Atmosphäre brach und in das Senatsgebäude stürzte, das als Zuflucht für viele Zivilisten gedient hatte.

Der momentane oberste Kanzler Zaron Bannon stand vor einem Trümmerhaufen seiner bisher so erfolgreich geschaffenen Republik. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit herrschte und das verärgerte Volk gab dem Senat die Schuld, so etwas nicht vorausgesehen zu haben, besonders diejenigen, die in diesem Massaker Verwandte und Freunde verloren hatten. So suchte er verzweifelt nach Verbündeten und Unterstützung, unter anderem den Mandalorianern unter Nathan Gaunt und dem Dragons Cave Anführer Blade, der sich unmittelbar an Nachforschungen machte.

Ein paar Monate später trug sich durch einen glücklichen Zufall nun zu, dass die Republik die geheime Nachricht erhielt, dass das nächste Ziel der Sith Abridon sein sollte. Diesmal gewappnet schickte der Senat die stärksten Truppen und Schiffe zu diesem Planeten und schlugen Imperium und Sith zurück, die inzwischen ein unvorhergesehenes Bündnis geschlossen hatten. Der Sieg machte allerdings nicht wett, dass die Unruhen auch im Senat nicht besser wurden. Zaron Bannon zog sich, gedrängt von vielen Regierungsmitgliedern, schließlich zurück und trat sein Amt ab, kurz bevor die gute Nachricht hereinkam, dass eine Todesmaschine, ein neuer Todesstern, erschaffen von den Sith, von den Verbündeten der Dragons Cave zerstört worden war. Doch das waren nur kleine Lichtblicke in der Galaxie der Hoffnungslosigkeit.

Die Sith eroberten in den nächsten eineinhalb Jahren viele Planeten der Republik, darunter Elrood, Eriadu, Naboo und zuguterletzt sogar die Werftgrube Kuat. Eine neue Kanzlerin wurde gewählt, deren Stärke seit langem in der Republik bewundert wurde, Guinivere Marian Devour, und die Lage spitzte sich mehr und mehr zu. Die Sith drängten die Republik immer mehr zurück und zu handeln wurde auch mit der vorhandenen Unterstützung immer schwieriger, hatte die Dragons Cave inzwischen auch Rückschläge durch die Sith erleiden müssen und waren auch die Mandalorianer durch den Tod des Mandalore zerschlagen worden.

206 NSY passierte es schließlich, dass die junge Senatorin von Kuat, Naiel Faeryl Ahavinuth, einst eine Imperiale, ein geheimes Treffen mit dem Imperator des Imperiums, John Watermoor, engagieren konnte, um ihn um Unterstützung zu bitten. Unverhofft wurde sie dabei von Schergen der Kanzlerin verfolgt, die ihn schließlich gefangen nahmen und nach Coruscant brachten. Von der Kanzlerin verhört fanden beide Oberhäupter heraus, dass sie von den Sith betrogen wurden und entschlossen sich zu einem schweren Schritt: Die V.I.R. sollte die Sith verraten und ein Bündnis mit der Republik eingehen. Ihr erster Ziel: Naboo zurückerobern. Sowohl imperiale als auch republikanische Anhänger wurden mehr schlecht als recht überzeugt und jeweils drei Vertreter, darunter auf der republikanischen Seite auch General Ashmael Antares und der Jedi-Großmeister Kol Skywalker, gewählt. Und der erste Zug des neuen Bündnisses begann im Untergrund, während Imperator Watermoor und Senatorin Ahavinuth einen weiteren Lichtblick für das neue Bündnis bekannt gaben: Ihre Verlobung.

Der erste Schachzug der neuen Regierung war ein Überraschungsangriff auf den geschätzen und beliebten Planeten Naboo, um ihn wieder in republikanische Hände zurückzuerobern. Dabei setzte die Kanzlerin auf einige geübte Soldaten, die sich mit der Rebellenorganisation auf Naboo zusammenschließen sollten, um gegen die Sith zu bestehen. Der Plan gelang auch und so konnte die Republik trotz einiger Verluste diesmal als Sieger aus der Schlacht hervorgehen. Eine große Feier erwartete die siegreichen Soldaten auf Coruscant, die verbunden mit der Hochzeit zwischen Senatorin Ahavinuth und dem Imperator das Bündnis völlig besiegeln sollte. Dass der ehemalige Verlobte der Senatorin auftauchen und die Feier nach dem gegebenen Ja-Wort zum Platzen bringen würde, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl keiner der Anwesenden geahnt, die in Panik verfielen und versuchten den Saal zu verlassen sowie die Kanzlerin, die kurz zuvor für wichtige Angelegenheiten hatte gehen müssen, zu informieren.


Inplaygeschehen 207 NSY

Auch wenn die Feierlichkeiten gestört wurden, so ging doch am Ende ein gestärktes Bündnis zwischen Republik und der V.I.R. aus dem Zwischenfall heraus. Und so überlegte der Senat und die Führungsebene des Imperiums, welche weiteren Schritte im Kampf gegen die Sith zu unternehmen waren. Der Versuch den schwer gerüsteten Planeten Kuat zurückzuerobern, würde voraussichtlich zu viel Kräfte kosten und am Ende eher eine Schwächung als eine Stärkung bedeuten, und so entschied man sich stattdessen, einen vernichtenden und alles entscheidenden Angriff auf die Basis der Sith durchzuführen. Dank der Jedi kannte man nun die Koordinaten des Planeten Collera und somit sammelten sich die Streitkräfte.

Die Flotten der Republik und des Imperiums zogen gemeinsam und mit der Unterstützung der Jedi Ritter in eine furchtbare Schlacht. Trotz schwerer Verluste wurde die Basis der Sith eingenommen, und die restlichen Sith flohen nach Korriban. Imperator Watermoor fiel in der Schlacht, als sein Flaggschiff auf die Planetenoberfläche abstürzte.

Nur wenige Tage nach der Schlacht, wurde in der Republik bekannt, dass Imperator Watermoor der Bruder der obersten Kanzlerin gewesen war. Es wurden Misstrauensanträge sowohl gegen die Kanzlerin wie auch gegen das Imperium gestellt. Kanzlerin Guinivere Marian Devour trat daraufhin von ihrem Posten zurück und das Bündnis zwischen der Republik und der V.I.R. wurde aufgelöst. Im Senat auf Coruscant beginnen nun hektisch die Vorbereitungen zu den Wahlen eines neuen Kanzlers, da man in diesem schweren Zeiten dringend eine stabile Führungsebene brauchte.



Zurück nach oben

Text © by Corvus, Jake & Daragon
Quelle: jedipedia