Kodex der Jedi

Die Ausbildung zum Jedi ist vielschichtig und anspruchsvoll. Vielen Individuen außerhalb des Ordens ist vor allem das fünfzeilige Mantra geläufig, welches jeder Jedi im Laufe seiner Ausbildung verinnerlich. Es umfasst die grundsätzliche Einstellung zur Macht und zum Leben, welche jedem Jedi Anleitung und Stütze sein soll.
Natürlich steckt mehr dahinter und der tatsächliche Kodex der Jedi ist ein sehr umfangreiches und vielschichtiges Werk, welches selbst denjenigen, der sein Leben alleine dem Studium gewidmet hat, immer wieder zu überraschen weiß. Denn ein Jedi lebt, um zu dienen. Tiefe Demut, hohe Opferbereitschaft und große Weisheit sollen ihn auszeichnen und machen die Mitglieder des Ordens zu in weiten Teilen der Galaxis hoch angesehenen Individuen.
Dies hier soll eine Annäherung sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beginnen wir deshalb, wie jeder Neuankömmling in den Reihen der Jedi, mit dem bereits viele tausend Jahre alten Mantra, welches in sprachlich abgewandelter Form bereits unzählige Generationen von Friedenshütern gemeinsam aufgesagt haben:


Moralkodex


„Gefühle gibt es nicht,

Frieden gibt es.

Unwissenheit gibt es nicht,

Wissen gibt es.

Leidenschaft gibt es nicht,

Gelassenheit gibt es.

Tod gibt es nicht,

die Macht gibt es.“


Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Verse, welche vor allem Padawanen ans Herz gelegt werden, welche sich dank ihrer fortschreitenden Ausbildung langsam mehr mit den Gefahren außerhalb des Temples auseinandersetzen. Sind die ersten Jahre von Erkennen, Neugierde und einem langsamen Erstarken der Verbindung zwischen Macht und Jüngling geprägt, sehen sich Padawane, reifer, aber auch stärker und dadurch anfälliger für die dunkle Seite, mit neuen Herausforderungen konfrontiert.


Daseinskodex


„Die Jedi sind die Friedenswächter der Galaxis.

Sie nutzen ihre Kraft zur Verteidigung
und zum Schutz anderer,
nie jedoch zum Angriff.

Die Jedi achten alles Leben, in jeder Form.

Die Jedi dienen, anstatt zu herrschen,
zum Wohle der Galaxis.

Die Jedi streben nach Vervollkommnung
durch Wissen und Ausbildung.“


Ein Padawan wird im Laufe seiner Ausbildung auch beginnen sich intensiver mit den Lehren der Jedi zu beschäftigen und hoffentlich bald erkennen, dass der Kodex mehr ist, als eine Aneinanderreihung einiger Zeilen zu einem Gedicht von zweifelhafter lyrischer Qualität. Auch ist er mehr als ein lästiges Hindernis, welches dem eigenen Voranschreiten im Wege steht. Er ist eine umfangreiche Stütze, ein Pfad, dem man folgen kann, und der einem hilft den Untiefen der dunklen Seite zu entgehen.

Da wir hier dem Weg weder vorweggreifen können, noch ihn nur ansatzweise abzubilden vermögen, beschränken wir uns auf einige Lektionen, welche jeder Jedi im Laufe seines Lebens erfahren wird und hoffentlich zu beherzigen lernt. Diese Tugendenen sollte ein jeder Jedi verinnerlichen:





Abschließend noch ein letztes Wort: Auch ein Jedi weiß, dass er unvollkommen ist, das Streben nach Perfektion letztlich unvollendet bleiben wird. Dennoch ist es die Pflicht eines jeden Hüter des Friedens diesen Weg zu gehen, und hoffentlich während dessen die Erfüllung zu erfahren, welche die Umarmung der hellen Seite verspricht.




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Texte © by Fahlopai
Quelle: jedipedia
Quelle: starwars-union.de