Geschichte der V.I.R.



„Wir sind das Imperium. Wir bringen Ordnung und Gerechtigkeit, zum Wohle der Gesellschaft.“
— Imperiale Propaganda

Die Vereinigung imperialer Restsysteme beruht auf den Grundlagen des ehemaligen Galaktischen Imperiums und ist daher angelehnt an eine diktatorische Staatsform, heißt, von einem einzigen Mann geleitet und angeführt. Nach dem Ausruf des 1. Imperiums durch Imperator Palpatine machten jedoch viele gesellschaftliche Aspekte Wandlungen durch. So kann man Rassentrennung und Unterdrückung von Frauen heute nicht mehr zur Regel dieses Staatsform zählen. Doch auch wenn sie nur noch ein Hauch von der Macht widerspiegeln, die sie einst gehabt haben, sind die Ideologie und der imperiale Stolz keinesfalls zu unterschätzen.

Kanonischer Teil ab 40 NSY

Das Neue Galaktische Imperium startete anfangs ein Programm, um auf friedliche Weise an mehr Macht zu gelangen, ohne eine kriegerische Auseinandersetzung zu entfachen. Als das Imperium Jahre später ein Bündnis mit dem Neuen Sith-Orden einging, erlangte der Sith-Lord Darth Krayt den Posten des Imperators und stürzte das Regime in einen Krieg gegen die Jedi und die Galaktische Allianz.

Während und nach dem Zweiten Corellianischen Aufstand begann das Restimperium wieder an Stärke zu gewinnen, wirtschaftlich wie militärisch. Der Planet Bastion begann im Laufe der Zeit immer mehr als imperiale Hauptwelt zu fungieren. Dies führte dazu, dass Bastion und Coruscant zu den wichtigsten imperialen Hauptwelten wurden.

Als das Neue Galaktische Imperium sich mit dem Sith-Orden allierte, geschahen mehrere Sabotageakte an dem Terraforming der Yuuzhan-Vong, das an Planeten der Allianz eingesetzt wurde. 130 NSY wurde das politische Zentrum der Galaktischen Allianz, Coruscant, von den imperialen Truppen erobert.

Nach einiger Zeit begann der Neue Sith-Orden unter der Führung Darth Krayts sich gegen ihre Waffenbrüder aufzulehnen, um dem Orden die absolute Macht über das Imperium zu sichern. Resultierend aus diesen Tatsachen, führten die Sith ein Attentat auf den gestürzten Imperator Roan Fel durch, welches jedoch scheiterte. Die Sturmtruppen der 501. Sturmtruppenlegion wollten sich dem Willen der Sith nicht beugen und eroberten mit Hilfe einiger imperialer Ritter den Planeten Ossus, um dort auf die Ankunft eines würdigen Imperators zu warten. Da dies Darth Krayt nicht unbemerkt blieb, verstärkten beide Seiten ihre Truppen, was alsbald dazu führte, dass Kämpfe zwischen ehemaligen verbündeten Sturmtruppen-Divisionen ausgetragen wurden und in einem Bruderkrieg endete, so z.B. der Kampf um Borosk.


Unkanonischer Teil ab 150 NSY

Als das Imperium unter der Führung der Siths gestürzt wurde, war das natürlich auch für die 501. Legion eine Erleichterung. Sie verließen Ossus und errichteten im leeren Raum eine Raumstation genannt Gordica. Diese Überbleibsel des Imperiums, damals unter der Führung des Admirals Telfan Gorn, begann nach der Suche alter und neuer Verbündete.

Im Jahr 155 NSY trafen sich der Telfan Gorn und Sarton Gardef und Elron Bordef, zwei Führer andere übriger Imperialisten, zu einer Besprechung auf Gordica. Dort gründeten sie die Vereinung Imperialer Restsysteme (kurz V.I.R.). Diese Vereinigung wurde zu Anfang von den 3 Admirälen angeführt. Man begann schlecht verteidigte Planeten einzunehmen und das Territorium auszuweiten.

Im Jahre 163 NSY tauchte eine 4. Gruppe übriger Imperialer auf. Angeführt von Tarlan Feng wollte diese das momentane Regierungssystem der V.I.R. umkrempeln. Tarlan Feng wollte, dass ein Imperator gewählt wurde. Die 3 momentanen Führer waren nicht damit einverstanden, weil das ihre Macht mindern würde. Doch das Volk der Imperialen war von dieser Idee begeistert und so konnten sich die 3 mit der Zeit nicht mehr dagegen wehren und so stand eine Wahl an. Dank Manipulation gelang es Tarlan Feng, zum Imperator gewählt zu werden.
Unter seiner Führung begannen die Imperialen die Republik zu attackieren. Doch diese war bereits erstarkt und erlitt so kaum Verluste, im Gegensatz zur eh schon geschwächten V.I.R.. So zog sich diese zurück.

Im Jahr 187 NSY startete die V.I.R. wieder einen Angriff, doch dieses Mal sollte es nur bei diesem einen bleiben. Dieser Angriff ging auch als "Schlacht von Talasea" in die Geschichte ein. Der V.I.R gelang es, im Inneren Rand den Planeten Talasea einzunehmen. Da von Gordica die Republik nichts wusste, verlägten die V.I.R. den größten Teil ihrer Verteidigung nach Talasea. So konnten sie diesen Planeten halten. Die V.I.R wechselte in dieser Zeit oft den Imperator.

Trotzt des Erfolges bei Talasea erstärkte die V.I.R. bis jetzt kaum. Der momentane Imperator ist John Watermoor. Die V.I.R ist verzweifelt dabei, Verbündete zu finden.

Inplaygeschehen nach 205 NSY

Auch in den nächsten 50 Jahren konnte das Imperium nur wenige Aufschwünge vermelden. Angriffe von Planeten oder deren Einnahme gingen meistens schief. Erfolge erzielten lediglich die White Eclipse Staffel unter der Führung von Captain Karond Kar, die sich ausschließlich auf Zerstörungen feindlicher Punkte spezialisiert hatte. Während die Republik erstarkte, blieb die V.I.R. weitgehend im Hintergrund und versuchte, durch Gründungen von Geheimorganisationen zu handeln.

Als die Sith in die Galaxis einfielen, witterte Imperator Watermoor schließlich seine Chance, sich ein für alle mal gegen die Republik mit Hilfe eines mächtigen Feindes stellen zu können. Auch aus dem Grund, dass sie für die Sith keine Gegner sein würden, schloss er ein Bündnis mit diesen, um seine Truppen mit ihnen in den Kampf zu schicken. Der erste geplante Angriff auf Abridon ging allerdings schief und das Restimperium musste große Verluste einstecken, die stark an ihnen nagten.

Watermoor war nicht gewillt, zurückzustecken, setzte seine Truppen- und Organisationen zu Gunsten der Sith ein, auch wenn sich diese als Verhandlungspartner als äußerst schwierige Gesellen herausstellten. Um etwas zu bekommen, musste er stets mehr seiner Macht einbüßen. Geschenke wie ein neues Flaggschiff stellten sich letztendlich als Falle heraus, nur noch mehr in die Fänge der Sith zu geraten. Als Darth Tyranus II 206 NSY auf der Bildfläche statt wie angekündigt dem Dunklen Lord persönlich erschien und ihm mitteilte, wie die neuen Bedingungen herrschten und er sich zum ersten Mal dessen ganz und gar widersetzte, wurde ihm deutlich klar gemacht, dass er spuren musste, wenn ihm sein Imprium und sein Posten lieb waren.

Vor einer Sackgasse stehend kam das Angebot eines Treffens mit seiner verräterischen, ehemaligen Schülerin und jetzigen Senatorin der Republik Naiel Faeryl Ahavinuth wie gerufen. Trotz vieler Warnungen um ihn herum begab er sich wie vereinbart nach Mannan, wurde allerdings von Schergen der Kanzlerin, die die Senatorin verfolgt hatten, gefangen genommen und nach Coruscant gebracht. Nach einem langen Verhör mit der Kanzlerin wurden die beiden sich einig, dass sowohl Republik als auch Imperium von den Sith betrogen wurden und ie sich gegen sie stellen mussten. Mit Überzeugungsarbeit gelang es Kanzlerin Devour, Watermoor zur Zustimmung eines Bündnisses zu überreden und die Sith somit zu verraten. Nachdem auch der Senat überzeugt war, verhinderte Watermoor mit seiner Rückkehr nach Talasea gerade so einen Aufstand der beiden Militärs Admiral Jean Stark und Captain Karond Kar, denen die lange Abstinenz des Imperators ein Dorn im Auge war und die die Nachricht mit Unbehagen aufnahmen, aber gewillt waren, ihrem Imperium weiterhin zu folgen. Als Regierungsführende wurden schließlich der Obersekretär Ianto Bellamy und Stark persönlich ausgewählt.

Zurück auf Coruscant wurde das Bündnis verkündet und die erste Schlacht um Naboo ausgerufen, um den Planeten endlich wieder in seinen ursprünglichen Händen zu wissen. Noch in der selben Nacht verlobten sich Senatorin Ahavinuth und Imperator Watermoor, um das Band zwischen den einst verfeindeten Parteien weiterhin mit Hoffnung zu stärken.

Auch auf Talasea herrschte trotz überzeugender Rede des Imperators starke Unruhe, scheint einigen überzeugten Imperialen das Bündnis nicht zu gefallen. Rebellen formten sich und versuchten, die Hauptkaserne des Planeten einzunehmen. Nichts, was General Macharius und seine Gefolgsleute sowie Commander Cross aufhalten würde, diesen zu stoppen und ihr den Gar auszumachen.

Die Schlacht auf Naboo konnte unterdess für sich entschieden werden und das nicht zuletzt durch den Einsatz der exzellenten Raumflotte des Imperiums. Aber auch Verluste mussten hingenommen werden, verlor der bekannte Jedi-Killer Nero Dark, Sohn des bekannten Sith-Lords Darth Corvus, sein Leben. Mit gemischten Gefühlen begann die Rückreise in die Heimat, wovon nicht wenige auch ihren Zwischenstopp auf Coruscant einlegten, um der Feier und der Hochzeit beizuwohnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte noch keiner geahnt, dass Captain Karond Kar, einstiger Verlobter von Senatorin Ahavinuth, die Hochzeit mit dem Zug seiner Waffe stören würde und sie direkt auf den Imperator richtete, um der Freude urplötzlich ein Ende zu setzen. Im Gegensatz zu den Zivilisten blieb es im Raume der imperialen Gäste relativ still, als hätten sie solch eine Tat bereits geahnt.

Inplaygeschehen 207 NSY


Durch das Eingreifen von Valance alten Freund Corran Castelian Jadeonar, alias Misha Drayen, könnte eine Gewalttat verhindert werden und Valance Karond Kar wurde in Gewahrsam genommen. Eine folgende Aussprache zwischen dem Imperator, Senatorin Ahavinuth und Captain Karond Kar hatte zur Folge, dass der Captain bald wieder auf freien Fuß war.
Auch wenn der Zwischenfall zeigte, dass zwischen dem Imperium und der Republik noch viele Probleme bestanden, so war nach der Rückeroberung von Naboo eine allgemeine Zuversicht vorhanden. Eine weitere gemeinsame Operation sollte den Krieg gegen die Sith endgültig beenden.

In dem gemeinsamen Angriff gegen den Planeten Collera, wurde die V.I.R. vom denkbar schlimmsten Schicksal ereilt, als die Black Hole, das Flaggschiff des Imperiums mit dem feindlichen Flaggschiff zusammenstieß. Beide Schiffe wurden zerstört und stürzten auf den Planeten. Imperator Watermoor hatte sich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke der Black Hole aufgehalten und starb bei dem Unglück.
Ein Schock ging durch die Streitkräfte des Imperiums.

Auch wenn Collera erobert worden war und die verbliebenen Sith sich zurückgezogen hatten, war es ein fadenscheiniger Sieg für das Imperium, dass nun kein Oberkommando mehr hatte. In aller Eile wurde von Admiral Stark, und einigen anderen hohen Offizieren, ein Militärrat gegründet, der die Führung über das Imperium übernehmen sollte. Nachdem dann die familiäre Beziehung zwischen dem Imperator und der obersten Kanzlerin herausgekommen war, schien die Republik dem Imperium nicht mehr zu trauen, was allerdings auch auf Gegenseitigkeit beruhte, denn auch im Imperium schien man davon nichts geahnt zu haben. Die Allianz zwischen dem Imperium und der Republik wurde aufgelöst.

Jean Stark hielt den Militärrat nur für eine Übergangslösung und arbeitete daran ihre Macht zu erweitern, mit der Absicht, sich selber zum Imperator auszurufen. Allerdings ahnte sie, dass einige der hohen Offiziere ihre neu gewonnene Macht nicht wieder so einfach abgeben würden. Daher ergriff sie Vorsichtsmaßnahmen und sicherte sich die Unterstützung und Loyalität von Commander Frakes und der roten Ehrengarde. Unter dem Vorwand, ein Zeichen für das Imperium setzen zu wollen, ließ Jean bei jedem hohen Militär einen Ehrengardisten als Leibwächter postieren. So hoffte sie, die anderen Ratsmitglieder unter Kontrolle zu haben.



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Text © by Corvus, Jake & Daragon
Quelle: jedipedia